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Dienstag, 13. September 2011
Unser Roter im grünen Riesen-Ressort
Seit die Grünen das Verkehrs- und Planungsressort übernommen haben, musstest Du den Vorsitz für den zuständigen Gemeinderatsausschuss abgeben. Ist Deine Arbeit schwieriger geworden?
(den gesamten Artikel finden Sie, wenn Sie auf die Überschrift klicken!)
Freitag, 29. Juli 2011
Wiener SPÖ will Fußgängerbeauftragten bestellen!
Wien (OTS) - Wie der KURIER in seiner Freitag-Ausgabe
berichtet,plant die Wiener SPÖ, neben einem Radverkehrs-Beauftragten auch die Einführung eines Fußgängerverkehrs-Beauftragten.
"Während für den Radverkehrsbeauftragten bereits Team, Budget und Personal weitestgehend feststehen, wurde das Thema Fußgängerverkehrsbeauftragter kaum thematisiert", kritisiert SP-Verkehrssprecher Karlheinz Hora im KURIER. Er wünscht sich in der Causa mehr Tempo vom grünen Koalitionspartner: "Denn es gibt nicht nur Radfahrer."
21 Fußgänger mussten 2010 in Wien ihr Leben lassen, um sieben mehr als im Jahr zuvor. 1058 Fußgänger wurden 2010 in Wien verletzt. Auch wenn diese Zahl leicht zurückging, ist auffällig, dass vor allem Unfälle auf Schutzwegen zunehmen. 37 Prozent der Fußgängerunfälle 2010 geschahen auf Zebrastreifen, ermittelte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ ).
Ein Grund dafür sind Handys am Steuer. "Stellen Sie sich an eine Kreuzung und schauen Sie, wie viele Autofahrer ihr Handy in der Hand haben. Sie kommen locker auf 40 Prozent", sagt Hora.
Eine Bewusstseinskampagne gegen Handys am Steuer wäre daher eine der Aufgaben für den Fußgängerbeauftragten, aber nicht die einzige. Er soll Wünsche und Beschwerden der Bürger entgegen nehmen und Projekte wie Gehsteigvorziehungen, längere Ampelphasen für Fußgänger oder Signale vor Schulen, die Autofahrer warnen, umsetzen. Auch das Pilotprojekt Videoüberwachung auf der Döblinger Hauptstraße soll der Fußgängerbeauftragte ausweiten.
Freitag, 18. Februar 2011
Hora: "Wiener Linien bieten sicherste Verkehrsmittel"
Schutzengel gehören ins Reich der Fantasie, Wiener Linien agieren in der realen Welt
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Fahrzeuge der Wiener Linien sind das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel. Während im Vorjahr 27 Menschen bei Unfällen im Individualverkehr tödlich verunglückt sind, kam es im Rahmen des öffentlichen Verkehrs im gleichen Zeitraum zu keinem einzigen tödlichen Unfall. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien zu verunglücken beträgt 1:1.000.000.000. Damit sind die Wiener Linien auch sicherer als das vorgeblich sicherste aller Verkehrsmittel, das Flugzeug. Die hohe Sicherheit der öffentlichen Verkehrsmittel Wiens ist das Resultat der konsequenten Arbeit und der ständigen Verbesserungen des Sicherheitsstandards seitens der Wiener Linien und nicht, wie Gerstl meint, der Verdienst eines Schutzengels", stellt heute, Mittwoch, der Verkehrssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Karlheinz Hora klar.
Die Wiener Linien haben schon während der Prüfungstätigkeit des Kontrollamtes in den letzten Monaten wichtige Anregungen aufgenommen und den Großteil der nun veröffentlichten Empfehlungen im Rahmen eines "Zwölf-Punkte-Programms" für mehr Sicherheit bereits umgesetzt.
"So wurden in den vergangenen Monaten unter anderem zusätzliche Prüfungen der Autobus-Bremsen eingeführt, stärkere Kontrollen der Wagenübernahme veranlasst und der Termin zur fertigen Umrüstung aller U-Bahn-Türen auf ein elektronisches System um drei Jahre auf 2016 vorverlegt. Auch bei anderen Punkten sind die Wiener Linien schon tätig geworden", erinnert Hora.
Gerstl täte gut daran, den Kontrollamtsbericht gewissenhafter zu lesen und sich zusätzlich näher mit dem 12-Punkte-Programm
auseinander zu setzen, statt Falschaussagen zu tätigen. "Denn im Gegensatz zu Gerstls Aussage, dass die Bremssysteme der Straßenbahnen mangelhaft seien, haben die Bremsen in ausnahmslos allen Fällen die vorgeschriebenen Werte erreicht oder erbrachten sogar deutlich bessere Werte. Auch die Kritik am Sicherheitsmanagement der Wiener Linien geht ins Leere", erklärt Hora und verweist auf die Stellungnahme des Kontrollamts, in dem 'die gut funktionierende betriebsinterne Aus- und Weiterbildung' und die fristgerechte Instandhaltung für den großen Fuhrpark explizit erwähnt wird.
"Auch stellt das Kontrollamt fest, dass neue Fahrzeugserien entsprechend dem letzten Stand der Technik beschafft werden, wobei insbesondere dem Brandschutz und der Unfallsicherheit ein hoher Stellenwert beigemessen wird. All dies ist Folge der realen Arbeit der Wiener Linien im Dienste der Wienerinnen und Wiener. Um Gerstls heutigen Kommentar zusammenzufassen: Unrichtig, uninformiert und nicht von dieser Welt", so Hora abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ Rathausklub, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
louis.kraft@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

